Daten zu Gesundheit und Sexualleben – just a KIS(S) away

Krankenhausinformationssysteme (KIS) enthalten per se besondere personenbezogene Daten gemäß § 3 Abs. 9 BDSG wie Gesundheitsdaten oder auch Daten zum Sexualleben, die es besonders zu schützen gilt. Prominente Fälle haben gezeigt, dass auch bei Berechtigungskonzepten von Krankenhausinformationssystemen Nachholbedarf bestehen kann (siehe Fall Monica Lierhaus) und das need-to-know Prinzip auch im Rahmen der ärztlichen Schweigepflicht nicht unbeachtet bleiben sollte.

Orientierungshilfe zu KIS

Der Arbeitskreis „Gesundheit und Soziales“ und „Technik“ der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder unter Mitarbeit von Datenschutzbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Katholischen Kirche haben eine Orientierungshilfe zu den datenschutzrechtlichen Anforderungen an Krankenhausinformationssysteme erstellt.

TEIL 1 der Orientierungshilfe

Teil 1 “Normative Eckpunkte zur Zulässigkeit von Zugriffen auf elektronische Patientendaten im Krankenhaus” beschreibt die Anforderungen, die sich aus den geltenden datenschutzrechtlichen Regelungen sowie den Vorgaben zur ärztlichen Schweigepflicht für den Krankenhausbetrieb und den Einsatz von Informationssystemen in Krankenhäusern ergeben ...

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