BGH: Schwacke oder Fraunhofer? Gleich gut.

Gestern bekam ich in einer Verkehrsunfallsache eine nahezu 20seitige Klageerwiderung vom Vertreter der Haftpflichtversicherung auf den Tisch. Die Haftungsfrage ist klar, der Gegner hafte zu 100%, der Schaden wurde bereits reguliert. Streitig wie immer sind die Mietwagenkosten. Der “Unfallersatztarif”.

Der Autovermieter orientiert seine Preise an der Schwacke-Liste, die Gegenseite rechnet nach dem Fraunhofer Mietpreisspiegel ab, es bleibt eine Differenz von knapp 800 EUR, um die jetzt gestritten wird.

Auf den besagten 20 Seiten befassen sich fast 15 damit, weshalb der Schwacke-Spiegel Unsinn ist und nicht herangezogen werden darf. Das sieht die hiesige Amtsgerichts- und Landgerichtsrechtsprechung jedoch in ständiger Rechtsprechung anders. Sie folgen Schwacke.

Es folgt beim Gegner eine ellenlange Aufstellung von Gerichten, die sich von Schwacke bereits verabschiedet haben (sollen). Darunter auch das LG Fulda ...

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