Auf Augenhöhe: Beratene Betriebsräte machen den Unterschied

Nichts Neues im Konfliktfall: Arbeitgeber und Betriebsrat sind wie so oft unterschiedlicher Meinung. Worum es gerade geht? Das tut in diesem Fall mal nichts zur Sache. Beide Seiten beharren jedenfalls auf ihrer Position, beide fühlen sich im Recht. Richtig sicher wähnt sich dabei aber keiner. Na ja: Ist wie so oft auch eine undurchsichtige und schwammige rechtliche Materie, ganz schwer zu beurteilen. Was macht der Chef nun? Er greift als erstes in die Portokasse, dann zum Telefonhörer und gefühlte fünf Minuten später bekommt er von einem spezialisierten Rechtsanwalt eine präzise juristische Analyse mit eingebauter Verhandlungsstrategie. Der Betriebsrat ist konsterniert. Die Welt ist manchmal schlecht.

Beratung von kompetenter Seite ist etwas sehr Schönes, wenn man es sich denn leisten kann. Auf Augenhöhe ist die eben geschilderte Situation ganz und gar nicht. Das sieht auch Joachim Vetter so, seit vielen Jahren Vorsitzender Richer am Landesarbeitsgericht Nürnberg. Aus seiner beruflichen Praxis weiß er: “Betriebsräte sind heute mehr denn je gefordert: Die Aufgabenstellungen werden immer komplexer. Sie sind daher immer häufiger auf juristischen und – gerade bei Umstrukturierungen – auch wirtschaftlichen Sachverstand externer Berater angewiesen ...

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