Schreck lass nach: In Zukunft ohne Arbeitsrecht?

Was für so manchen Seminarveranstalter eine ziemlich befremdliche Vorstellung sein dürfte, hat die Bochumer Politikwissenschaftlerin Britta Rehder nun in einem Interview mit der taz näher skiziert: “Das Arbeitsrecht erodiert“. Arbeitsrechtliches Denken werde sich in Zukunft verändern, es werde vom rein vertragsrechtlichen Denken abgelöst. Für Arbeitnehmer eine schlechte Nachricht, da die damit verbundene Gleichordnung der beiden Parteien Arbeitgeber und Arbeitnehmer auswegslos zu Lasten der Beschäftigten gehen müsse.

Starke These, schwache Begründung: Rehder macht diese Entwicklung ausschließlich an der Anzahl eigenständiger Arbeitsrechtsprofessuren an deutschen Universitäten fest. Diese seien anteilsmäßig seit dem Ende der 1960er Jahre stark zurückgegangen ...

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