Manchmal schützt Dummheit doch vor Strafe (und vor Schaden) - 3. Teil: 3.800 Viren und 100 TANs

Ohne Virenschutz im Internet unterwegs zu sein, ist schon gefährlich. Auf einer noch so gut gemachten Postbank-Seite 100 TANs (darunter auch schon gebrauchte) einzugeben, ist noch gefährlicher. Daraufhin nur um 600,- Euro erleichtert zu werden, ist schon großes Glück. Dass die Polizei noch die Hintermänner ermitteln konnte, kann nur als Dusel bezeichnet werden. Denn ob in einem derart gravierenden Fall die Bank den Schaden hätte übernehmen müssen, darf als mehr als zweifelhaft eingestuft werden. Pressemeldung der Polizei Rotenburg:
"Im Internet lauern zahlreiche Gefahren, von denen man wissen, gegen die man sich ab er vor allem auch schützen sollte, rät die Polizei Rotenburg. Ein besonders dreister Fall zeigt dies besonders eindrücklich. Von einer 32-jährigen Rotenburgerin wurden am 1. April während des Online-Bankings mittels einer Phishing-Seite 100 Transaktionsnummern (TAN) erlangt. Damit gelang es Tatverdächtigen aus dem Raum Hessen 650 Euro vom Konto der Rotenburgerin zu ergaunern. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Frau an dem Freitag um 10.30 Uhr an ihrem Computer über das Internet die Online-Banking-Internetseite der Postbank aufgerufen hatte, als plötzlich ein Popup-Fenster auf Ihrem Computer erschien, dass zur Eingabe von 100 Transaktionsnummern aufforderte. Die Geschädigte erklärte der Polizei, dass die Seite sehr professionell ausgesehen habe, so dass sie davon ausging, dass die Abfrage von der Postbank gestartet worden war ...
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