LAG Hessen: junge Mutter muß nicht 2 Tage pro Woche während ihrer Elternzeit in London arbeiten +++

Das hessischen Landesarbeitsgerichts hat es einem Arbeitgeber im Rahmen einer einstweiligen Entscheidung untersagt, eine Mutter in Elternzeit aus Frankfurt am Main anzuweisen, zwei Tage pro Woche in der Konzernzentrale des Arbeitgebers in London zu arbeiten.

In der Pressemitteilung des Gerichts heißt es dazu:Die 39-jährige Klägerin des Eilverfahrens ist Leiterin der Rechtsabteilung und Mutter einer 13-monatigen Tochter. Vor ihrer Elternzeit hatte sie mit ihrem Arbeitgeber vereinbart, dass sie während der Elternzeit 30 Stunden/Woche weiterarbeiten werde, und zwar drei Tage von zuhause aus und zwei Tage “im Büro”. Dieses Büro lag seinerzeit ca. 30 km vom Wohnort der Klägerin entfernt. Einige Monate später erhielt die Klägerin die Mitteilung, dass ihr bisheriges Büro geschlossen worden sei und sie nunmehr zwei Tage/Woche in der Konzernzentrale in London arbeiten solle. Die Kosten für Anreise und Übernachtung sollte die Klägerin im wesentlichen selbst tragen.

Eine kurze lesenswerte Entscheidung des LAG nachdem das Arbeitsgericht den Antrag abgewiesen hatte.

mitgeteilt nach der Presseerklärung von Marcus Bodem Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin

Die gegen die ablehnende Entscheidung gerichtete Berufung der Klägerin hatte Erfolg ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK