Heute: Ortsumgehung Rieneck vor dem Verwaltungsgericht

Über 15 Monate nach dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses für die Rienecker Ortsumgehung geht es am heutigen Dienstag vor dem Würzburger Verwaltungsgericht ans Eingemachte: Ab 10 Uhr verhandelt die 4. Kammer gegen die Klage von 6 Rienecker Bürgern gegen die von der Regierung von Unterfranken planfestgestellte so genannte „Talvariante“.

Seit gut 20 Jahren wird in Rieneck über die Umgehungsstraße diskutiert, Baurecht gäbe es eigentlich seit dem 30. Dezember 2009: An diesem Tag erließ die Regierung von Unterfranken den für den Bau der Ortsumgehung erforderlichen Planfeststellungsbeschluss. Doch 6 Bürger haben etwas dagegen und wollen die Planfeststellung vom Verwaltungsgericht entweder aufgehoben oder – hilfsweise – für rechtswidrig erklärt bekommen.

Die Kläger befürworten die so genannte „Tunnelvariante“, die im Gegensatz zur planfestgestellten Trasse nicht dem Verlauf der Sinn, sondern westlich vom Neubaugebiet „Schellhof“ der Bahnlinie folgt. Das bedeutet eine rund 1,5 Kilometer kürzere Strecke, aber zwei Brücken über die Sinn und einen knapp 400 Meter langen Tunnel. Kosten nach den aktuellen Berechnungen der Behörden: Rund 16,3 Millionen Euro. Die von den Klägern und der Bürgerinitiative (BI) „Rieneck e.V ...

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