Bundestag: Beratung in 1. Lesung über Präimplantationsdiagnostik (PID)

It’s gonna be a……

Zur gesetzlichen Regelung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) berät der Bundestag am Donnerstag, 14. April 2011 ab 9 Uhr in erster Lesung drei Gesetzentwürfe. Sie sollen einen einheitlichen Umgang mit Gentests an künstlich erzeugten Embryonen festschreiben. Die drei Gesetzesentwürfe stammen von jeweils fraktionsübergreifenden Parlamentariergruppen, inhaltlich unterscheiden sie sich im Wesentlichen im Folgenden:

Die Abgeordneten um Birgitt Bender (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Kauder (CDU/CSU) und Pascal Kober (FDP) haben einen Gesetzentwurf für ein komplettes Verbot der PID eingebracht. In einem Eckpunktepapier wird dazu erklärt „die durch Legalisierung der PID gesetzlich legitimierte Selektion vor Beginn der Schwangerschaft“ würde einen „Paradigmenwechsel“ darstellen. Eine Gesellschaft, in der der Staat darüber entscheide oder andere darüber entscheiden lasse, „welches Leben gelebt werden darf und welches nicht“, verliere ihre Menschlichkeit. Nach Ansicht der Abgeordneten würde eine Zulassung der PID sozialen Druck auf potenzielle Eltern ausüben, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen oder „sich vor der Gemeinschaft rechtfertigen zu müssen, wenn sie die PID ablehnen und ein Kind mit Beeinträchtigungen bekommen“ ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK