Arbeitsrecht “scharf links” – Nachschlag

Kaum haben wir den letzten Beitrag veröffentlicht, legt die “taz” mit einem Interview nach – mit Britta Rehder, die eine Studie verfasst hat, deren Grundthese wohl die Inspiration für den “scharf links”-Artikel war.

Frau Rehder ist Politikwissenschaftlerin. Der Blick auf das Recht von “außen” führt manchmal bekanntlich zu sinnvollen Einsichten. Hier ist dieser Effekt aber zweifelhaft. Das Abzählen der Arbeitsrechtslehrstühle sagt über den Status des Rechtsgebiets nichts aus. Arbeitsrecht ist Teil des bürgerlichen Rechts. Frau Rehder meint nun, das schade dem Gebiet – weil “Privatrechtler” eine andere Sichtweise hätten. Sie wollten die Parteien gleichordnen, statt ihr Ungleichgewicht auszugleichen.

Nach unserer Erfahrung – die von dem meisten Studenten bestätigt werden dürfte – ist das “strukturelle Ungleichgewicht” ein arbeitsrechtliches Dogma. Gestern wie heute. Die Befürchtung von Frau Rehder, die “Privatrechtsordnung” würde ihren gefährlichen Weg auch in die Gerichtssäle finden, kann man in der Praxis kaum nachvollziehen ...

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