Top 5-Tipps um durch die mündliche Prüfung zu fallen

Vielen Dank für die Resonanz auf den Aufsatz “Trainieren für die mündliche Prüfung – Trainingsphasen, – tipps und -material” in der JuS 2011, 269 ff. (Ausgabe 4/2011)

Dabei wurde mir auch ein Text empfohlen, den ich bei der Recherche leider übersehen habe. Der Text ist aber so unterhaltsam, dass ich ihn nicht unerwähnt lassen will: Ogorek, Regina: Kleine Gebrauchsanweisung für das mündliche Staatsexamen.

Der Text findet sich in der Law Zone 2/2008, 17 ff.

Die Professorin der Uni Frankfurt und langjährige Prüferin berichtet über ihre “Fundstücke aus mündlichen Prüfungen”.

Aus den Ausführungen der Frankfurter Professorin lässt sich eine Top 5 der Tipps erstellen, um ohne große Mühe durch die mündliche Prüfung zu fallen.

1. Der erste Eindruck zählt!

- Statt Kostüm mit Bluse bzw. Anzug mit Krawatte sollten Sie schon durch ihr äußeres Erscheinungsbild einen Eindruck bei ihren Prüfern hinterlassen: zerissene Jeans und fleckiges T-Shirt tun es doch auch. (Weitere Modetipps für Juristen finden sich hier).

Viel wichtiger ist ohnehin der Eindruck im Gesicht: der sollte möglichst viel Coolness, Langeweile und Desinteresse ausstrahlen. Wenig Schlaf in der Nacht davor mag helfen.

2. Wer ist hier der Boss?

Zeigen Sie den Prüfern wer der Boss ist! Das geht am besten durch einen Rollentausch:

Sie sind es der die Zügel in der Hand hat! Gestalten Sie den Ablauf der Prüfung, bewerten Sie die Kommentare ihrer Mitprüflinge und entscheiden Sie welchen Fragen es sich lohnt nachzugehen.

Prof. Ogorek empfiehlt dem Prüfling dafür Sätze zu sagen wie:

“Na, dann wollen wir mal anfangen” “dazu möchte ich im Moment eigentlich nichts sagen, kann aber, wenn Sie wollen, noch darauf zurückkommen” “Das hat mein Vorredner ja schon überzeugend ausgeführt ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK