Helmut Kiener will sein Schweigen brechen

Bisher hat Helmut Kiener (51) noch nichts zur Aufklärung der Vorwürfe beigetragen, die ihn und den 43-jährigen Mainzer Rechtsanwalt Claus Z. vor der Wirtschaftstrafkammer des Würzburger Landgerichts auf die Anklagebank gebracht haben. Das soll sich am Donnerstag kommender Woche ändern: Dann will der Aschaffenburger Fondsmanager offenbar sein Schweigen brechen und sich zur Sache äußern.

Den Anzug der ersten beiden Verhandlungstage trägt er inzwischen nicht mehr, am Dienstag erschien Helmut Kiener in Lederjacke und legerem Hemd im Sitzungssaal. Die Hand- und Fußfesseln, die ihm für seinen Transport von der JVA Bamberg nach Würzburg angelegt werden, bekamen die Prozessbeobachter dieses Mal nicht zu sehen.

Entspannt und gut gelaunt betrat Kiener den Sitzungssaal zum 4. Verhandlungstag, an dem er sich wieder nur auf eine kleine Nebenrolle beschränkte. Nur beim Prozessauftakt Anfang März ließ sich der 51-Jährige bisher ein kurzes Statement entlocken: „Von Betrug zu sprechen, ist eine Vorverurteilung. So etwas sollte man nicht tun.“

Seither steht der mitangeklagte Rechtsanwalt Claus Z. aus Mainz im Mittelpunkt des Geschehens. Kiener fiel nur einmal dadurch auf, dass er sich über das beständige Geklapper der Tastaturen der Presse-Laptops echauffierte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK