EGMR: Zu Unrecht wegen Aufruf zur Gewalt verurteilt

Einmal mehr hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am 5. April 2011 die Türkei wegen einer Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit (Art. 10 EMRK) verurteilt. Die Auferlegung einer Busse wegen der Publikation eines Buches, welches die umstrittenen Vorgehensmethoden der türkischen Sicherheitskräfte bei der Terrorbekämpfung kritisierte und einzelne in die entsprechende Praxis verwickelte Personen namentlich nannte, war nach Ansicht des Gerichtshofs unverhältnismässig. In seiner Medienmitteilung führt der Gerichtshof aus:
La Cour reconnaît que les propos tenus dans l’ouvrage, en tant que tels, peuvent être de nature à exposer les intéressés à un danger d’agression, sinon à une attitude de mépris de la part du public. L’ingérence en cause aurait donc pu être fondée sur des motifs pertinents (aux fins du critère de nécessité énoncé au paragraphe 2 de l’article 10) ...
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