Die Fluppe ist nicht schnuppe

Rita Süßmuth (damals Gesundheitsministerin im Kabinett Kohl) hatte schon in den 80ern für die Aufklärungskampagne gegen HIV-Infektionen echte Werbeprofis engagiert (damals gab es die noch nicht wie Sand am Meer in Mitte und Prenzlauer Berg). Die kamen nicht nur mit heißen Filmen in die Kinos, die wegen des zunächst übersehenen Zynismus wieder zurückgezogen werden mussten (“Christian mit Berta, Christian mit Uschi, Christian mit Sandra – Christian mit Aids”), sondern bei der Anti-Qualm Kampagne auch nicht jugendnah sein konnten: “Die Fluppe ist mir schnuppe” (für die meisten Jugendlichen ein völlig unbekannter Jargon).

Seither zählt die Fluppe immer mehr, zumindest in dem Sinne, dass sie immer härter bekämpft wird. Aus dem Arbeitsverhältnis ist sie gar fast verdrängt, wenn auch die Kündigungen wegen dauernder Raucherpausen nicht immer halten.

Das hatte der Lastwagenfahrer in diesem Bericht des “Boulevard Baden” wohl alles nicht mitbekommen. Er zündete sich eine Fluppe an und blies gemütlich aus. Wahrscheinlich fühlte er sich gerade nach Marlboro-Mann.

Was daran so irre ist? Nun ja, er tat es am Arbeitsplatz ...

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