Streit über die vom Kind zu besuchende Schule

Einen durchaus typischen Sachverhalt für eine Trennungssituation hatte das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht zu entscheiden:

Die Kindeseltern hatten sich getrennt; die Kindesmutter war mit dem gemeinsamen Kind an einen anderen (in der Nähe befindlichen) Ort umgezogen. Sie hatte das die Grundschule besuchende Kind an der Grundschule des neuen Wohnortes angemeldet. Damit war der Vater des Kindes nicht einverstanden und hatte versucht, im Wege einer einstweiligen Anordnung die Entscheidungsbefugnis hinsichtlich des Schulbesuches zu erhalten. Dabei hatte der Kindesvater unter anderem angeführt, er sei bereit, das Kind jeden Morgen am Wohnort der Kindesmutter abzuholen und zur (alten) Grundschule zu bringen und es nach Schulschluss dann auch wieder von dort zur Kindesmutter zu verbringen.

Die Kindesmutter hingegen hatte eingewandt, die von ihr ausgewählte Grundschule sei für das Kind fußläufig erreichbar und damit insbesondere im Hinblick auf die steigende Stundenzahl in der weiteren Schullaufbahn besser geeignet ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK