Presserat: Bild einer Muslimin für unverhüllte Islamkritik missbraucht

Der Presserat hat die Beschwerde einer Muslimin gegen die «Weltwoche» gutgeheissen: Diese hatte in ihrer Ausgabe 19/2010 einen islamkritischen Artikel mit einem Teilzitat aus dem Koran betitelt: «Tötet sie, wo immer ihr sie antrefft». Der Autor zog in seinem Artikel den Schluss, dass «der muslimische Glaube mit Rechtsstaat und Demokratie nicht vereinbar» sei und «konsequenterweise» verboten werden müsste. Das Hauptbild zum Artikel zeigte einige Muslime, die auf dem Berner Bundesplatz demonstrieren. Eine der Abgebildeten, deren Gesichter gut erkennbar waren, legte beim Presserat Beschwerde ein: Das Bild sei einige Jahre früher bei einer friedlichen Demonstration gegen die dänischen Mohammed Karikaturen aufgenommen worden und erscheine hier aus dem Zusammenhang gerissen. Der Presserat anerkannte in seiner Stellungnahme das Recht der Medien, am Islam und allen anderen Religionen fundamentale Kritik zu üben ...Zum vollständigen Artikel


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