„Gezwitscher“ zwischen Regierungssprecher und Hauptstadtjournalisten

Social Media Recht

Nach einem aktuellen Bericht der FAZ.NET vom 3. April 2011 ist die Social Media Plattform „Twitter“ offenbar zum Auslöser eines „Generationenkonflikts“ zwischen einigen Hauptstadtjournalisten und dem Regierungssprecher Steffen Seibert geworden.

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, hatte der Regierungssprecher einen offiziellen Twitter-Account eingerichtet und begonnen zu „twittern“, ohne dies zuvor auf einer Pressekonferenz oder durch eine entsprechende Pressemitteilung anzukündigen.

Auf einer Bundespressekonferenz hat eine Schar von Hauptstadtjournalisten ihrem Unmut Luft verschafft und beschwerte sich langanhaltend über dieses Vorgehen und das verwendete Medium Twitter. Dabei outeten sich einige Journalisten als wenig zeitgemäß im Umgang mit dem Thema Social Media:

„Sie fragten, ob „das, was dort getwittert wird, wirklich sicher ist“, outeten sich als „älterer Mensch, der mit diesen neumodischen Kommunikationsformen nicht so vertraut“ ist, bezweifelten, ob es „wirklich angemessen“ sei, einen so wichtigen Termin wie die USA-Reise „mit zwei verkürzten Sätzen per Twitter der Öffentlichkeit mitzuteilen“, und hakten ungläubig nach, ob die Bundesregierung dafür wirbt, dass sie „Kunden oder Abonnenten von Twitter“ werden sollen. Im Internet ernteten sie dafür Spott ohne Ende.“ (Quelle: Steffen Niggemeier, www.faz.net)

Unerfahrene Mitarbeiter stellen im Bereich von Web 2.0, Social Media und User Generated Content eine erhebliche Gefahr für sich und ihren Arbeitgeber dar, mit denen sich insbesondere Arbeitgeber gründlich auseinandersetzen sollten. Einmal im Internet veröffentlichte Informationen verbreiten sich in der Regel unkontrolliert und eine endgültige, dauerhafte Löschung ist nahezu unmöglich ...

Zum vollständigen Artikel

Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher - Das Video

19 Minuten lang diskutieren die Hauptstadtjournalisten mit dem stellvertretenden Regierungssprecher über Twitter als Medium der Regierungskommunikation.


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK