Gewinnspielmafia: Deutsche Postbank AG zahlt Erben nach Winfried W. über 21.000 EUR zurück

Das Konto des verstorbenen Postbankkunden Winfried B. war durch dubiose Lastschriften - zum Großteil wohl von Gewinnspieldienstanbietern - innerhalb eines Zeitraumes von etwa 2 Jahren um sage und schreibe über 38.000 Euro geplündert worden. Auf eine außergerichtliche Aufforderung der Kanzlei Richter Berlin zur Rückzahlung hatte die Deutsche Postbank AG innerhalb der gesetzten Frist nicht reagiert. Hierauf hatte die Kanzlei Richter Berlin den Erben zur Klageerhebung geraten und Klage erhoben.

Die Postbank, deren Mitarbeiter bei Lastschriftrückgabeforderungen ihrer Kunden auch bezüglich solcher Lastschriften ohne Erteilung einer wirksamen Einzugsermächtigung immer wieder auf eine angeblich geltende 6-Wochen-Frist verwiesen, war nach Recherchen der Kanzlei Richter Berlin nicht selten kontoführendes Institut auch der Anbieter dubioser Gewinnspieldienste und/oder deren zwischengeschalteter "Finanzdienstleister".

Auf die Aufforderung, nähere Angaben zur Identitätz derjenigen Personen zu machen, die sich da so bemerkenswert dreist an dem Konto im Wege des Lastschrifteinzuges bedient haben, meinte man, folgendes mitteilen zu müssen:

"Aus Gründen des Datenschutzes und zur Wahrung des Bankgeheimnisses ist es uns nicht möglich, Ihnen die 1. InkassosteIlen der Auftraggeber der Lastschriften mitzuteilen ...
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