Bisher kein "Deal" im Kiener-Prozess

Ohne Ergebnis sind bisher die Verhandlungen geblieben, die beim Betrugsprozess gegen den Aschaffenburger Fonds-Manager Helmut Kiener (51) und einen mutmaßlichen Komplizen im Hintergrund zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung geführt werden. Offenbar können sich die Beteiligten derzeit nicht auf eine Strafobergrenze im Gegenzug für ein Geständnis der Angeklagten einigen: Gespräche in der Mittagspause seien „ohne Ergebnis geblieben“, teilte der Vorsitzende Richter Volker Zimmermann am dritten Verhandlungstag mit.

Während Helmut Kiener sich anschließend erneut bequem in seinem Stuhl zurücklehnte und nur ab und zu mit seinen Anwälten ein paar Sätze wechselte, gab der Chef der Ermittlungskommission der Kriminalpolizei als erster Zeuge des Prozesses einen einblick in die umfangreichen Ermittlungen mit zahlreichen Durchsuchungen und Verhaftungen in Deutschland, USA, Schweiz, Liechtenstein und Spanien.

Gut 200.000 E-Mails wurden ausgewertet, die Ermittlungsakten umfassen 275 Leitz-Ordner. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie lange sich die Beweisaufnahme hinziehen kann, wenn kein Deal zustande kommt. Aus den Akten wurden dem mitangeklagten Mainzer Rechtsanwalt Claus Z ...

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