Flaschenwurf auf Polizisten - FREISPRUCH

Heute ging es um den Vorwurf des "Flaschenwurfes auf Polizisten". Sprich: der Mandant war der versuchten, gefährlichen Körperverletzung angeklagt. Er soll aus dem 10. Stock eines Hausanwesens eine Bierflasche auf Polizeibeamte geworfen haben, die den Mandanten just vorher einen Besuch wegen Ruhestörung abgestattet hatten. Die Beamten waren sicherlich erschrocken, als die Flasche auf der Straße zerplatzte. Die Beweisaufnahme ging hin - und her. Eigentlich haben sich alle Zeugen irgendwie widersprochen. Auch ist es toll, dass es sage und schreibe vier Beamten im Zeugenstand nicht gelang, diesselbe Stelle zu bezeichnen, an der die Flasche aufgetroffen war. Es blieb bei einer Diskrepanz von einem zu 10 Metern. Toll. Das dann der Zeuge, der die Einlassung des Angeklagten stützte, sogleich von Herrn Staatsanwalt angegriffen wurde, dass er "nun ein Strafverfahren wegen uneidlicher Falschaussage" bekäme, kennen wir ja schon. Diese Drohungen scheinen bei Entlastungszeugen modern ...Zum vollständigen Artikel


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