Beugehaft gegen den Bundesinnenminister?

Im Prozess gegen Verena Becker, angeklagt wegen Beteiligung am Mord des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback, gibt sich die ehemalige Prominenz der RAF die Klinke in die Hand. Angaben zur Sache hat bislang keiner gemacht, alle berufen sich auf § 55 StPO und machen ein umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht geltend, selbst bei Fragen nach ihrer Körpergröße und selbst dann, wenn schon vor Jahren Interviews zum Thema gegeben wurden. Interpretation des Journalisten und Terrorismus-Bloggers Holger Schmidt: "Schweigen ist ansteckend".

Infiziert hat sich aber mit dem Schweige-Virus offenbar auch das Bundesinnenministerium, wie Michael Buback berichtet. Es soll dabei bleiben: Die Akten, aus denen sich (weitere) Hinweise auf die Zusammenarbeit zwischen der Angeklagten und dem Verfassungscshutz ergeben könnten und damit auch zur Frage, warum trotz vieler Hinweise sie nicht schon viel früher wegen dieser Tat angeklagt wurde, bleiben gesperrt ...

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