Gesundheitsausschuss Bundesrat: Sprachförderung für „kultursensible Pflege“ gegen Pflegenotstand?

In der 559. Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundesrates ist heute u.a. Gegenstand der Sitzung neben dem Vierten Stammzellbericht (siehe hier) die Entschließung des Bundesrates für mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund und zum Ausbau pflegeberufsbezogener Sprachförderung [ Antrag des Landes Baden-Württemberg ]. Da in den Pflegeberufen bereits heute eine große Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften bestehe, werde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten der Bedarf an Pflegekräften infolge der wachsenden Zahl alter und hilfebedürftiger Menschen weiter ansteigen. Um diesen Bedarf zu decken, sollen weitere Personengruppen für den Pflegeberuf gewonnen werden, wobei ein hoher Qualitätsstandard der Pflege im Interesse der Pflegebedürftigen unverzichtbar sei. Da in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund in den Pflegeberufen bislang unterrepräsentiert sind, seien größere Anstrengungen erforderlich, um ihnen einen besseren Zugang zu diesen Berufen zu ermöglichen. Zudem seien Menschen mit Migrationshintergrund auch angesichts der steigenden Zahl von Pflegebedürftigen aus anderen Kulturkreisen eine wertvolle Bereicherung der Pflegeteams. Einrichtungen, die Pflegepersonal sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund beschäftigen, seien in besonderem Maße geeignet, sich den Anforderungen an eine kultursensible Pflege erfolgreich zu stellen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK