Internet ohne URL – Eine Frage der Netzneutralität in neuem Gewand?

In einem interessanten Beitrag auf FAZ.Net (HIER zu finden unter) wird Googles Idee eines voreingestellten URL-Handicaps auf allen, mit dem hauseigenen Betriebssystem Chromium (nicht zu verwechseln mit dem Browser Chrome) ausgelieferten, Google Notebooks CR-48 angesprochen. Das gänzlich auf Cloud Computing zugeschnittene Gerät würde alle Programme in der Cloud laufen lassen, alle Daten dort extern speichern und nicht zuletzt eben das URL-Handicap besitzen - einen „Browser mit voreingestellten Links“ wie es der Beitrag nennt.

Auch wenn Vor- und Nachteile in dem kurzen Artikel nur am Rande diskutiert werden – die Möglichkeit von Kontrolle und Einschränkung in einem geschlossenen System einerseits, die Bequemlichkeit spezialisierter Nutzungen andererseits – so werfen derartige Überlegungen dennoch ganz allgemein ein Licht auf gewisse Entwicklungen, welche sich in der Netzwelt gegenwärtig abzuzeichnen scheinen.

Sehr viel wurde in letzter Zeit in Deutschland, der EU und den USA über die Frage der Netzneutralität im Sinne einer diskriminierungsfreien Übermittlung aller Datenpakete im Internet diskutiert (zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich vgl. den Beitrag von Spieß/Ufer, MMR 2011, S. 13 ff.) ...

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