Vom Internet zum Darknet: "Daemon" und "Freedom" von Daniel Suarez

Zuweilen lege ich den Palandt mal zur Seite und lese auch was anderes. Neulich fiel mir in einem Flughafen-Buchladen ein Buch in die Hände, dessen Cover vielversprechend aussah: „Techno-Thriller“ war da auf dem Covertext zu lesen und „a terrifying vision of an unstoppable computer program“. Also her damit.

„Freedom“ von Daniel Suarez (IT-Consultant in Kalifornien) ist der 2010 erschienene Nachfolgeband von "Daemon". Beide Bücher gehören zusammen. Im Kern geht es um einen Entwickler von Massive Multiplayer Online Games, der ein weltumspannendes Bot-Netz („the Daemon“) konzipiert. Die Bots nehmen die IT-Systeme von Unternehmen zu Geiseln. Versuchen die Unternehmen die Kontrolle zurückzuerlangen, erfolgt der sofortige und totale Datenverlust. Also bleibt nur die Wahl zwischen Untergang und Kooperation. Zweck des Daemon ist aber nicht die Cyberattacke per se, denn gleichzeitig wird im Hintergrund eine neue Gesellschaftsstruktur aufgebaut, die durch das „Darknet“, eine Art Schatten-Internet, das nur ausgewählten Mitgliedern zugänglich ist, vernetzt ist ...

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