Sprachlose Dankbarkeit

Die Mandanten hatten am 19.05.2009 den ersten Termin zur Beratung.

Das Problem war für mich schnell klar: Steuersparimmobilie - planmäßige Restschuld per 31.08.2009 EUR 199.988,85. Monatliche Rate 1.400,66. Der Mieter hatte gekündigt. Gleichzeitig Kurzarbeit bei Herrn H.

Die unverbindliche Verkaufspreiseinschätzung ergab einen möglichen Erlös von EUR 80.000,00.

Das sieht aus wie die Wahl zwischen Pest und Cholera:

Wohnung behalten =schwarzes Loch für Geld. Wohnung verkaufen =hohe Restschuld mit EUR 119.998 grob überschlagen.

Da ein Insolvenzverfahren eben nicht dazu führt, daß man auch die Immobilie los ist, blieb hier nur die Variante “Sicherheitenverwertung mit Einigung über die Restschuld, evtl. Insolvenzverfahren”.

Die Termine in der Zwischenzeit bis zur Verwertung der Wohnung für lächerliche EUR 77.000,00 waren im wesentlichen davon geprägt, den Mandanten Mut und Geduld zuzusprechen. Keine hektischen Aktionen, langsam machen und die Nerven bewahren. Ganz schön anstrengend ...

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