Schlimmstmöglich

Da kämpfen sie wieder, wie jeden Morgen. “Feuerwehr und Mitarbeiter der Betreibergesellschaft versuchen, den GAU noch zu verhindern”. Seit zwei Wochen. Mittlerweile sind Nahrungsmittel verstrahlt und auf dem AKW-Gelände steht meterhoch die radioaktive Brühe. Die Unglücklichen in Fukushima kämpfen gegen die Katastrophe; In den heimischen Medien ringen sie derweil um die richtigen Begriffe.

Insbesondere der Begriff “GAU” scheint hier Probleme zu machen.

Seit zwei Wochen sind “wir” nämlich ständig “kurz davor”.

Und es ist einigermaßen wahrscheinlich, dass der so (und falsch) verstandene “GAU” niemals eintritt.

Gemeint ist damit nämlich offenbar in der Regel der “schlimmstmögliche” Unfall. Und “schlimmer” – naja, schlimmer geht eigentlich immer, wie schon der Volksmund sagt, selbst wenn die Reaktor-Ruine morgen nochmal in die Luft fliegt ...

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