Checklist Mitarbeiterbeteiligung

In StartUps tritt bei einer gewissen Reife immer wieder das Problem auf, wie bewährte Mitarbeiter angemessen bezahlt werden. Budgets für Gehaltsanpassungen nach oben sind selten vorhanden. Das einzige, was Gründer zu geben haben, sind Anteile am StartUp.

Direkte Beteiligung, Poolgesellschaft oder Virtuelle Beteiligung

Ist die Entscheidung für die Mitarbeiterbeteiligung (auch ESOP (= Employee Stock Option Plan) genannt) gefallen, bestehen grundsätzlich drei Lösungsmöglichkeiten:

der Mitarbeiter erhält die Möglichkeit, unmittelbar Anteile am StartUp zu erwerben (Direkte Beteiligung) der Mitarbeiter erhält eine Beteiligung an einem Mitarbeiter Pool, der wiederum direkt am StartUp beteiligt ist (Poolgesellschaft). Für den Mitarbeiter ergibt sich auf diesem Wege eine mittelbare Beteiligung am StartUp. der Mitarbeiter erhält keine Beteiligung am StartUp, sondern erhält virtuelle Anteile, die ausschließlich im Falle eines Exits am Exiterlös teilnehmen (Virtuelle Beteiligung).

Die ersten beiden Lösungen haben für den Mitarbeiter den Vorteil, dass er im Rahmen seiner Beteiligung ein gewisses Mitspracherecht erhält, u.a. an Gesellschafterversammlungen teilnehmen kann. Dies ist jedoch in den seltensten Fällen von den Gesellschaftern gewollt. Vielmehr geht es, wie eingangs erwähnt, darum, den besten Weg zu einer angemessene Bezahlung des Mitarbeiters zu finden. In meiner Praxis hat sich daher die Virtuelle Beteiligung als die am häufigsten gewählte Variante etabliert. Sie ist letztlich auch vergleichsweise leicht aufzusetzen und ist auch steuerlich deutlich weniger komplex ...

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