Verdacht: Verrat von Geschäftsgeheimnissen

Weil sie sich vor gut zwei Jahren erst mit einer eigenen Firma selbstständig und dann ihrem bisherigen Arbeitgeber Konkurrenz machten, mussten sich drei Männer jetzt vor dem Würzburger Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass die Angeklagten bei ihrer Ex-Firma wichtige Geschäftsunterlagen mitgehen ließen und diese zum eigenen Vorteil nutzten.

„Verrat von Geschäftsgeheimnissen“ lag den beiden Geschäftsführern, 34 und 47 Jahre alt, sowie einem 39-jährigen Bauingenieur zur Last. Alle drei erhielten einen Strafbefehl über 3.000 Euro Geldstrafe (75 Tagessätze von 40 Euro), gegen den sie mit Erfolg Einspruch einlegten: Das Verfahren wurde nach knapp zweistündiger Verhandlung am Dienstag ohne Auflagen wegen geringen Verschuldens eingestellt.

Einverstanden war das Trio damit „wegen der beschleunigten Beendigung des Verfahrens, ohne Anerkenntnis eines Verschuldens“, betonte der Verteidiger des Ingenieurs. Bei ihrem bisherigen Arbeitgeber waren die drei Männer dafür verantwortlich, Skater-Anlagen und Kletterfelsen zu entwerfen und europaweit an den Mann zu bringen. „Wir haben diese Produkte entwickelt. Alles wurde von uns kreiert und kalkuliert“, so der 34-jährige Angeklagte. Ende 2008 kündigten er und sein 47-jähriger Geschäftsführer-Kollege, gründeten eine eigene Firma und machte dem bisherigen Arbeitgeber direkte Konkurrenz.

Allerdings erst, nachdem mit dem Elsenfelder Unternehmen über eine Zusammenarbeit keine Einigung erzielt werden konnte ...

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