Presserat: "Spammer"-Name und -Bild zu Unrecht publiziert

Für den Presserat sind die Fakten entstellt, wenn eine Zeitung die polizeiliche Fahndung in einem Land zu einer weltweiten polizeilichen Suche erweitert. Und er hält es im konkreten Fall für unverhältnismässig, in einem Bericht über «einen der weltweit aktivsten Spammer» den vollen Namen zu nennen und ein Bild des Betroffenen zu veröffentlichen. «Tages-Anzeiger», «20 minutes» und «Le Matin» berichteten im Frühjahr 2010, ein Genfer gehöre zu den grössten Versendern von Spam. Erstmals figuriere ein Schweizer auf der von der internationalen Organisation Spamhaus online veröffentlichten schwarzen Liste der weltweit aktivsten Spammer. In Tschechien sei der Betroffene zudem öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben ...Zum vollständigen Artikel

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