Heilpraktiker und die Traditionelle Chinesischen Medizin

Zur Ausübung von

Akupunktur, Akupressur, Pulsdiagnostik, Zungendiagnostik, Tuina-Massage, Reflexzonen-Massage und Moxibustion

als therapeutischen Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bedarf es einer Heilpraktikererlaubnis (also einer Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein) nach § 1 HeilprG.

Die Ausübung dieser Tätigkeiten ohne das Innehaben einer Heilpraktikererlaubnis verstößt gegen § 1 HeilprG. Denn diese untersagten Tätigkeiten stellen eine Ausübung der Heilkunde im Sinne des § 1 Abs. 2 HeilprG dar.

Inhalt[↑] TCM als Heilkunde Pulsdiagnostik und Zungendiagnostik Akupunktur Akupressur und Moxibustion Tuina-Massage Reflexzonen-Massage Heilhilfstätigkeiten Diese Beiträge dürften Sie ebenfalls interessieren: TCM als Heilkunde[↑]

Ausübung der Heilkunde nach § 1 Abs. 2 HeilprG ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen. Wegen der mit dem Erlaubniszwang verbundenen Beschränkung der Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG fallen darunter nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur solche Heilbehandlungen, die nach allgemeiner Auffassung ärztliche Fachkenntnisse erfordern und gesundheitliche Schäden verursachen können. Ärztliche Fachkenntnisse können erforderlich sein im Hinblick auf das Ziel, die Art oder die Methode der Tätigkeit oder auch schon im Hinblick auf die Feststellung, ob im Einzelfall mit der Behandlung begonnen werden darf, ohne dass der Patient durch die Verrichtung selbst unmittelbar Schaden nimmt. Auch Tätigkeiten, die für sich gesehen ärztliche Fachkenntnisse nicht voraussetzen, fallen unter die Erlaubnispflicht, wenn sie nennenswerte Gesundheitsgefährdungen zur Folge haben können ...

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