Wenn Tränen lügen: Gegendarstellungsanspruch!

Zum Thema "Wenn Bilder lügen: Gegendarstellungsanspruch?" hatte ich schon geschrieben. Hier versuchte ein Prominenter vergeblich, sich gegen eine Fotomontage in der Zeitschrift "neue woche" zu wehren. In einem Parallelverfahren ebenfalls vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe ebenfalls gegen die Zeitschrift "neue woche" wurde jetzt entschieden, dass ein Prominenter eine Gegendarstellung verlangen darf, wenn Tränen lügen wenn behauptet wird, er sei "zu Tränen gerührt" gewesen.
Bei der Fotomontage desselben Prominenten neben seine Frau im oben genannten Verfahren hatte das Gericht gesagt, man könne sich dagegen wehren, was mit dem Bild gesagt werden soll, welche Tatsache dargestellt werden soll. Es genüge jedoch nicht, sich dagegen zu wehren, dass das Bild eine Fotomontage darstellt.
Im jetzigen Verfahren ging es um die im Heft über den Promi verbreitete Behauptung "Sicherlich war er auch zu Tränen gerührt, als er vom Schicksal sozial benachteiligter Kinder in seinem Wohnort Potsdam hörte." Und dies sei die Behauptung einer äußerlich wahrnehmbaren Tatsache, so das Gericht ...Zum vollständigen Artikel

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