Urteil des Bundesgerichtshofs zum Schadensersatz der Bank bei Zinssatz-Swap-Verträgen

Mit Urteil vom heutigen Tage hat der BGH die Deutsche Bank zu Schadensersatz i. H. v. 541.074 EUR nebst Zinsen verurteilt (XI ZR 33/10). Das Gericht hat die Verletzung von Beratungspflichten der Bank gegenüber ihrem Kunden, einem mittelständischen Unternehmen bejaht. Der Hinweis darauf, dass das Verlustrisiko bei der Anlage “theoretisch unbegrenzt” sei, reichte nicht aus. Das Gericht geht von einem Interessenkonflikt der Bank aus. Diese hatte sich für ihre eigenen Verluste abgesichert und nicht darüber aufgeklärt, dass die Anlageform einen bewußt negativ strukturierten Marktwert besaß – schon bei Abschluss des Geschäftes.

(Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK