Geschäftsführer – Rechte und Pflichten bei der Vertretung des Unternehmens

Das Gesetz weist dem GmbH-Geschäftsführer einige Pflichten ausdrücklich zu, die er stets erfüllen muss. Dies sind insbesondere:

Bewahrung des Stammkapitals (§ 30 GmbHG) kein verbotener Eigenerwerb von Anteilen (§ 33 GmbHG) Einreichung der Gesellschafterliste (§ 40 GmbHG) Buchführung und Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 41 GmbHG, 264 Abs. 1, 242 HGB) Sicherstellung ordnungsgemäßer Buchführung (§ 41 GmbHG) Einberufung der Gesellschafterversammlung (§ 49 Abs. 1 GmbHG) bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung Eröffnung des Insolvenzverfahrens (§§ 63, 64 Abs. 1 GmbHG)

Zu den öffentlich-rechtlichen Pflichten gehören vor allem die Erfüllung der steuerlichen Pflichten für die Gesellschaft sowie die Abführung der Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherungsbeiträge (§ 34 Abs. 1 AO).

Vordringlichste Pflicht des GmbH-Geschäftsführers ist gewiss die Vertretung der Gesellschaft (§§ 35 Abs. 1, 36 GmbHG) gegenüber Vertragspartnern, bei den Anmeldungen zum Handelsregister (§ 78 GmbHG), aber auch bei Klagen vor Gericht und auch noch im Insolvenzverfahren.

Keine Entscheidungsbefugnis hat der Geschäftsführer hinsichtlich der Bestimmung über der Unternehmenspolitik; diese obliegt allein den Gesellschaftern ...

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