Arbeitsrechtliche Kündigung und was man wissen sollte

Arbeitsrechtliche Kündigung und was man wissen sollte

Wenn Ihr Arbeitsverhältnis gekündigt wird, müssen Sie genau wissen welche Rechte Sie haben, um schnell reagieren zu können. Ansonsten laufen Sie unter Umständen Gefahr, dass Sie Ihre Rechte verlieren und umso härter von einer Kündigung getroffen werden als dies ohnehin schon der Fall ist.

In jedem Fall müssen Sie innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung reagieren und im Zweifelsfall eine Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erheben. Versäumen Sie diese Drei-Wochen-Frist, gilt die Kündigung als wirksam, selbst wenn Sie unwirksam sein sollte und Sie können gerichtlich nicht mehr gegen die Kündigung vorgehen. Es gibt hiervon zwar Ausnahmefälle, die aber wirklich mehr als selten sind.

Bei einer Kündigung muss der Arbeitgeber Formalien beachten. Eine Kündigung kann immer nur schriftlich erfolgen und sie muss von einer Person unterzeichnet sein, die zum Ausspruch von Kündigungen durch das Unternehmen bevollmächtigt ist, wie z.B. dem Geschäftsführer, dem Inhaber der Firma oder dem Personalleiter mit Prokura bzw. Vollmacht. Unterzeichnet nur ein Personalsachbearbeiter ohne Vollmacht muss die Kündigung unverzüglich- in der Regel 3-5 Tage- wegen mangelnder Vollmacht zurückgewiesen werden. Eine nur mündliche oder ohne Vollmacht ausgesprochene Kündigung ist unwirksam. Gleiches gilt wenn ein bestehender Betriebs- /Personalrat nicht ordnungsgemäß beteiligt wurde.

Zudem muss durch den Arbeitgeber die für Sie geltende Kündigungsfrist eingehalten werden, die entweder Ihrem Arbeitsvertrag, einem für Sie geltenden Tarifvertrag oder § 622 BGB zu entnehmen ist. Ist die Kündigungsfrist nicht ordnungsgemäß berechnet, ist die Kündigung zwar nicht unwirksam, aber es gilt die Kündigung erst zum nächst zulässigen Kündigungstermin ...

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