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Die juristischen Staatsexamina scheinen heute insgesamt schwieriger zu sein als früher. Ich stütze diese These zum einen darauf, dass, soweit ich weiß und sagen kann, der Lernstoff früher weniger umfangreich war. Das weiß ich natürlich nicht aus eigener Beobachtung, aber es wurde mir berichtet. Zum anderen berufe ich mich auf das Zeugnis aller, die als Vorbereitung auf die Examina Klausurenkurse besuchen. Hier werden regelmäßig echte Examensklausuren ausgegeben, die vor einigen Jahren, teilweise sogar Jahrzehnten (zumindest weiß ich von Fällen aus den 80er-Jahren) gestellt wurden. Spätestens wenn man selbst in der Prüfung sitzt, stellt man fest, dass neben dem Umfang des Stoffes auch jener der Klausuren zugenommen hat, so dass das im Klausurenkurs erlernte Zeitmanagement unbrauchbar ist. (Zur Erklärung für Nichtjuristen: Die Klausuren in den juristischen Staatsprüfungen sind dafür bekannt, dass die Zeit für ihre Lösung regelmäßig sehr knapp bemessen ist.)

Aber nicht alles war früher besser. Insbesondere die EDV-Technik ist bei der juristischen Arbeit eine große Stütze geworden, die es früher so nicht gab. Wer in einem Buch etwas liest, das er ganz nicht versteht, oder das er vertiefen möchte, oder wer sich gar nicht erst ein Buch kaufen möchte, weil sich ihm zu einem bestimmten Thema nur wenige Einzelfragen stellen, oder wer nur erörtern möchte, ob sein Wissensstand noch aktuell ist, der kann zum Beispiel im Internet recherchieren. Selbstverständlich ist hier bei der Quellenauswahl größte Sorgfalt geboten ...

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