Das Anfertigen einer Hausarbeit

Welcher Jurastudent kennt das nicht: Es sind Semesterferien und während sich die BWL oder Zahnmedizin studierende Bekanntschaft am Badesee aalt, ist in der Bibliothek am Fachbereich Rechtswissenschaften auch in den „Ferien“ meist jeder Platz besetzt, denn – so wird einem bei Bedenken gegen diese Zeitgestaltung gleich mitgeteilt – es handelt sich ja nicht um Urlaub, sondern um „vorlesungsfreie Zeit“.

Dieses Unterhaltungsprogramm für Jurastudenten aller Semester wird an den Unis je nachdem bereits im ersten oder aber im zweiten Semester begonnen. Die erfolgreiche Bearbeitung einer Hausarbeit ist fakultätsunabhängig Voraussetzung für das Bestehen des Grundstudiums. Lehrangebote dazu, wie eine solche Hausarbeit geschrieben wird, oder gar Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten als solches, sind meiner Erfahrung nach allerdings nicht vorgesehen. Der Student ist also auf sich allein gestellt, was nicht selten zu Panikgefühlen beim Anblick des Sachverhalts führt.

Ich habe in meinem Studium insgesamt sechs Hausarbeiten geschrieben. Und ich bekenne mich gleich: vorlesungsfreie Zeit, Sommer, Freizeit hin oder her – mir hat das Schreiben einer Hausarbeit eigentlich immer Spaß gemacht. Letztlich ist es eine schöne Abwechslung zum schlichten Lernen und es mag einem auch ein gewisses Hochgefühl geben, wenn man das Werk vollendet in den Händen hält. Frei nach dem Motto „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, lässt sich der winzige verbleibende Teil der Ferien dann auch wirklich genießen. Sicherlich stellt sich dieses Hoch aber nur dann ein, wenn man vorher nicht sechs Horrorwochen unorganisierten und ziellosen Arbeitens hinter sich hat. Als „Leitfaden“ für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderung „Hausarbeit im Jurastudium“ daher der folgende 6-Punkte-Plan oder auch die Beantwortung der Frage: „Wie bewältige ich die Hausarbeit erfolgreich?“

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