Bundesbehörde lehnt Bewerber wegen Übergewichts ab

Übergewichtige Bewerber haben es bei Bewerbungen schwerer als Normalgewichtige. Dies belegen zahlreiche Studien u.a. der OECD. Konkrete Fälle gelangen allerdings eher selten vor die Gerichte. Über einen Fall berichtet der Generalanzeiger Bonn in einem Artikel vom 17.3.2011. Hierin heißt es: "Damit hatte ein Mitarbeiter einer obersten Bundesbehörde in Bonn wohl nicht gerechnet: Weil er übergewichtig ist, hat die Behörde ihn nach längerer, befristeter Beschäftigung nicht, wie ursprünglich zugesagt, fest angestellt. Die Stelle hat sie an einen anderen Bewerber vergeben.Der Mann fühlt sich benachteiligt und hat gegen die Entscheidung seines bisherigen Arbeitgebers geklagt. Am Mittwoch war Verhandlung im Arbeitsgericht Bonn vor der dritten Kammer. Wie bei allen Dienststellen des Bundes müssen sich potenzielle Mitarbeiter einem Gesundheitscheck unterziehen, erläutert die Justiziarin der Behörde. So auch der Bewerber. Da seine Werte äußerst schlecht gewesen seien, habe man die Unterlagen einem weiteren, für den Bund tätigen Mediziner zur Überprüfung gegeben. Auch er sei zu dem gleichen Ergebnis wie sein Kollege gelangt. `Es hat wirklich nichts mit dem optischen Eindruck zu tun, dass wir den Mann nicht übernommen haben´, versichert die Beklagtenseite ...

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