Landwirt muss rund 9.500 Euro Subventionen zurückzahlen

Weniger als ein Hektar Sommergerste haben einem Landwirt aus Maßbach eine Rückforderung von Subventionen in Höhe von mehr als 9.500 Euro eingebracht. Gegen den Rückforderungsbescheid zog der Landwirt vor das Würzburger Verwaltungsgericht, nahm nach kurzer Verhandlung am Mittwoch seine Klage aber wieder zurück.

„Wer zahlt, schafft an.“ Auf diesen kurzen Nenner brachte der Vorsitzende der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts, Dr. Erwin Dümig, den aus rechtlichen Gründen aussichtslosen Versuch des Klägers, seine Subventionen aus dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm behalten zu dürfen. Gut 8.400 Euro erhielt er für fünf Jahre bis Ende 2008 unter der Bedingung, in diesem Zeitraum kein Grünland in Ackerland umzuwandeln. Seinen Antrag gestellt hat der Landwirt Mitte Dezember 2003, im März 2004 wurde ihm ausdrücklich mitgeteilt, dass der so genannte „Verpflichtungszeitraum“ bis zum 31. Dezember 2008 läuft.

Trotzdem säte der Kläger auf dem Feldstück „Lange Aspe“, das er von der Gemeinde seit November 2005 gepachtet hatte, bereits im Jahr 2008 auf rund 4 Hektar Sommergerste an ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK