Wechseln weg von TelDaFax - Doch kein Klacks?

Wechseln weg von TelDaFax - Doch kein Klacks?

Viele Verbraucher haben die Faxen dicke

Nach den Strom-Preiserhöhungen von TelDaFax machen viele Verbraucher ihren Unmut darüber bei der Neuen Verbraucherzentrale Luft. Es geht in etlichen Fällen um den gleichen Sachverhalt: Bei Vertragsschluss wurde im Kleingedruckten, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), vertraglich ein Sonderkündigungsrecht bei Preisänderungen vereinbart. Dennoch lässt TelDaFax viele Verbraucher, die fristgerecht gekündigt haben, nicht aus ihren Verträgen. Die Firma teilt den Kunden telefonisch oder schriftlich lapidar mit, dass es das ausgeübte Sonderkündigungsrecht im Bereich der Energieversorgung nicht gäbe. Man könne der Preisanpassung lediglich widersprechen. Daher würde der Preis nun zwar nicht erhöht, aber der Verbraucher müsse noch bis zum Laufzeitende des Vertrages Kunde bleiben.

Ebenso liegen Sachverhalte vor, in denen der mit dem Wechsel und der Kündigung beauftragte neue Anbieter dem Wechselwilligen mitteilt, dass TelDaFax die Kündigung erst nach Laufzeitende und nicht zum Datum der Preiserhöhung akzeptiere. Der neue Anbieter lehnt den Wechsel dann ab, da er sein Angebot nicht so lange aufrechterhalten kann. �Das ist rechtlich unhaltbar und dem Kunden gegenüber eine Frechheit!�, empört sich Horst Frank, Fachberater Bauen/Energie bei der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V. Es gelten immer die bei Vertragsschluss vereinbarten AGB. Änderungen der AGB müssen ausdrücklich zwischen den Parteien vereinbart werden, um wirksam zu sein. �Ein einseitiges Nachschieben von veränderten oder neuen AGBs geht somit gar nicht; veränderte AGB gelten als nicht vereinbart bzw. sind unwirksam�, stellt Frank klar ...

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