Anklage gegen angebliches Al Qaida Mitglied

Die Bundesanwaltschaft hat am 25. Februar 2011 vor dem Staatsschutzsenat des OLG Frankfurt am Main Anklage gegen den einen 25-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§ 129b Abs. 1 i.V.m. 129a Abs. 1 StGB) erhoben. Der Angeschuldgte soll hinreichend verdächtig sein, von Mai 2009 bis Juni 2010 Mitglied der Al Qaida gewesen zu sein.

In der nunmehr zugestellten Anklageschrift wird im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:

Im März 2009 doll der Angeschuldigte mit einem Gleichgesinnten von Deutschland aus über den Iran nach Pakistan gereist sein, wo er sich nach einem Aufenthalt in einem Lager der terroristischen Vereinigung “Islamische Bewegung Usbekistan” (IBU) im Mai 2009 der Al Qaida angeschlossen haben soll. Zunächst habe er er eine Kampfausbildung in einem Ausbildungslager dieser Organisation durchlaufen, um anschließend am gewaltsamen Jihad teilzunehmen.

Anfang Juni 2010 soll ihn ein hochrangiges Al Qaida-Mitglied auf seine Initiative hin von weiteren Kampfeinsätzen freigestellt haben ...

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