The Betriebsverfassungsrecht muss auch in die amerikanische Sprache geschult werden…

When in Rome, do as the Romans do – den Satz versucht jeder gebildetere amerikanische Tourist unterzubringen, auch in Berlin. Für die Betriebsverfassung gilt das, natürlich, nicht. Das liegt aber nicht nur daran, dass es in Rom kein Betriebsverfassungsrecht gibt. In Berlin jedenfalls gibt es auch amerikanische Betriebsratsmitglieder.

Das ist eine gute Entwicklung. Vor ein paar Jahren mussten deutsche Betriebsräte den Weltkonzern WalMart noch zwingen, anzuerkennen, dass man in Deutschland z.B. kein Flirtverbot in der Belegschaft verhängen und damit durchkommen kann. Und es unterstreicht, dass Berlin eine besondere Stadt ist. Bevor wir international bedeutende Industrien haben, bauen wir schon mal internationale Betriebsräte auf.

Berlin ist aber mittlerweile so international, dass man sich jedenfalls als Mitglied des Betriebsrats nicht mehr an den Eingangssatz von oben gebunden sieht. Hier verlangt man die Betriebsratsschulung eben – auf Englisch (oder amerikanisch). Wo es das gibt? Keine Ahnung. Allenfalls in einer Anwaltskanzlei mit entsprechenden Sprachkenntnissen. Die Rechnung spricht dafür: Zwei Leute, drei Tage, 1.600,00 EUR/Tag. Wow ...

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