Striptease in der Bahn

Jeder der geschäftlich des Öfteren unterwegs ist, kennt Situationen in denen man zwecks Abruf von E-Mails oder zur Internetrecherche dringend auf einen Zugang zum Internet angewiesen ist, die Herstellung einer Verbindung aber ärgerlicherweise gleichwohl entweder gar nicht möglich ist oder die Verbindungsgeschwindigkeit der eines Analog-Modems entspricht, wobei nur noch das nervige Gepiepe fehlt.

UMTS-Sticks werden vollmundig beworben

Das Dilemma dabei ist, dass UMTS-Sticks zwar gerne wettbewerbswidrig (LG Hamburg, Urteil vom 23.04.2010, Az.: 406 O 46/10) mit Slogans wie „überall erreichbar“ oder „mit DSL-Geschwindigkeit surfen“ beworben werden, diese im Zweifelsfall aber natürlich nicht überall erreichbar sind und ein flächendeckendes Surfen mit DSL-Geschwindigkeit schon gar nicht möglich ist.

Jeder der schon mal versucht hat während einer Bahnfahrt im Internet zu surfen, wird dies bestätigen können, vorausgesetzt natürlich die DB fährt überhaupt und wird nicht plötzlich und unerwartet vom Sommer bzw. Winter überrascht oder die Lokführer streiken.

Mobiles Surfen mit technischen Risiken

Da liegt schnell die Versuchung nahe sich in fremde Netze einzuwählen, seien es das WLAN im Hotel, Hot-Spots oder sonstige Fremdnetze.

Dabei sollte man sich jedoch bewusst sein, dass es halt nicht das eigene Netz ist, über welches man sich in das Internet einwählt oder E-Mails schreibt oder abruft. Daher stellt sich in diesem Zusammenhang immer die Frage nach der Vertrauenswürdigkeit des jeweiligen Netzbetreibers.

Denn theoretisch ist es möglich alle über das fremde Netzwerk verschickten oder empfangenen Daten mitzulesen. Daher sollte sich jeder Nutzer darüber Gedanken machen, ob und wenn ja, welche dieser Daten er bereit ist mit Dritten zu teilen ...

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