Opel-Führungsriege wegen Bonuszahlungen an Gewerkschafter im Visier der Staatsanwaltschaft

Die umstrittenen Bonus-Zahlungen an Mitglieder der IG Metall haben nun zu staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Führung des Automobilherstellers Opel geführt. Auslöser sei ein Fernsehbericht des ARD-Magazins „Monitor“ gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt. Es liege ein begründeter Anfangsverdacht auf Steuerhinterziehung und Vorenthalten von Arbeitsentgelt vor. Laut Presseberichten (Automobilwoche, Neue Frankfurter Presse) soll aus Flugblättern der Gewerkschaft hervorgehen, dass es für die Zahlung eine Vereinbarung zwischen der Adam Opel AG und der zuständigen IG Metall Bezirksverwaltung in Frankfurt a.M. vom August 2010 gebe. Die Zahlungen sollten demnach als Ausgleich für den Lohnverzicht der Belegschaft im Rahmen der Rettung von Opel ausschließlich an Gewerkschaftsmitglieder gewährt werden ...

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