Atomkraftwerke in Deutschland: Schaltet die Scheissdinger endlich ab!

© A.Dreher / pixelio.de

Mit grosser Trauer verfolgen wir hier in Deutschland die Ereignisse in Japan – zum einem die furchtbaren Folgen der Erdbeben und der Tsunamis an sich, zum anderen die dadurch ausgelöste nukleare Katastrophe, die jetzt schon dort entstanden ist und die noch in viel schrecklicherem Masse droht.

Und mit unbändigem Zorn nehme ich die unsäglichen Erklärungen unserer Regierung zur Kenntnis, die weiter macht mit ihrem verharmlosenden Gerede und ihrer Politik zu Gunsten einiger weniger Stromkonzerne – auf Kosten der Bevölkerung, die dadurch weiterhin dreist mit massiven Risiken für die Gesundheit und sogar das Leben belastet wird.

Sicherlich fragt sich jeder, was ein ähnlicher Störfall in Deutschland für ihn bedeuten würde, und auch ich habe mal kurz gerechnet: Wir wohnen in Elze, dass nächste Atomkraftwerk befindet sich in südwestlicher Richtung etwa 24km Luftlinie von uns entfernt in Grohnde! Prima, dann fallen wir ja nach japanischen Kriterien im Falle eines atomaren Störfalls mit Austritt von Strahlung nicht in die Evakuierungszone, und hoffentlich sagt es einer der Strahlung, dass sie direkt an der Grenze der Evakuierungszone Halt macht, damit wir hier sicher sind.

Denn was könnte ich denn tun? Ich könnte vielleicht einen Raum in unserem Hause mit Blei verkleiden und dort genügend Vorräte einlagern, um so dem Strahlenrisiko für meine Familie und mich zu begegnen… sage mir bitte nur jemand, wie lange wir dann dort ausharren müssen ...

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