Strafrecht: Keine gewerbsmäßige Geldfälschung bei Inverkehrbringen einer einmalig verschafften Summe in mehreren Teilen

Eine gewerbsmäßig Geldfälschung im Sinne von § 146 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 2 StGB liegt nicht vor, wenn der Täter die Falschgeldmenge in einem Akt erlangte und sodann plangemäß in mehreren Teilakten in Verkehr bringt (Bundesgerichtshof, Beschl. vom 02.02.2011, Az: 2 StR 511/10).

Der BGH stellte zunächst fest, dass das “Sich-Verschaffen” und das anschließende “Als echt in den Verkehr bringen” durch mehrere Handlungen in der Regel nur eine Tat darstellen. Trotzdem fehle es an der Gewerbsmäßigkeit ...

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