Forderungsabwehr mit Feststellungsklage

Steht eine erhebliche Forderung im Raum, kann sich der Betroffene auch gerichtlich mit einer negativen Feststellungsklage wehren. Die Rechtsschutzversicherung muss Kostendeckung erteilen.

In der negativen Feststellungsklage wird beantragt, dass das Gericht das Nichtbestehen der Forderung feststellt. An diese Entscheidung sind die Beteiligten dann gebunden.

Normalerweise muss derjenige (Leistungs-)Klage erheben, der eine streitige Forderung durchsetzen will. Denn nur mit einer gerichtlichen Entscheidung kann er die Zwangsvollstreckung betreiben.

Bei erheblichen Forderungen kann jedoch auch der angebliche Schuldner ein Interesse haben, die Nichtberechtigung der Forderung festzustellen. Es besteht ein Feststellungsinteresse, dass die erhobene Forderung nicht begründet ist (Zöller-Greger, ZPO, 28. Aufl., § 256 Rn. 7).

Die Ungewissheit einer hohen Forderung stellt für den angeblichen Schuldner eine Belastung dar, weil er jederzeit damit rechnen muss, dass der Gläubiger Klage erhebt und sich die Forderung doch als berechtigt heraus stellt. Weil der Schuldner für dieses Risiko vorsorgen und ggf ...

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