Bewertung und Bewertende

Sehr lesenswerter Artikel in der Zeit zur Diskussion um die juristische Benotung. Wahrscheinlich kennt jeder das Dilemma der Familie mal beibringen zu müssen, warum man “nur” mit 7 Punkten abgeschlossen hat – und sich trotzdem gut im Studium wähnt. Man stockt dann rum und stammelt was von “aber mit 4 Punkten hat man meistens schon 50% der Punkte” und am Ende sind alle trotzdem der Meinung, dass man das falsche Studium gewählt hat. Das nagt an einem.

Sehr schön wird im Interview gegen die Verfechter des Notensystems gestochen:

Manche Professoren erklären, dass man nicht erwarten könne, nach wenigen Semestern so sehr in dem Fach durchzublicken, dass man tatsächlich eine Leistung abgeben könne, die absolut herausragend wäre. Das Notensystem wäre demnach dem Respekt vor der Komplexität des Faches geschuldet. Diese Erklärung übersieht, dass eine Bewertung zugleich immer etwas über den Bewertenden aussagt.

Für mich ist das so eine Sache, die mich nicht wirklich tangiert ...

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