Viagra via Facebook

Wer kennt sie nicht, Spam-E-Mails in denen Viagra, Sexspielzeuge oder sonstiger Krempel feilgeboten werden!?

Zwar fragt man sich unwillkürlich wer auf solche E-Mails überhaupt noch reinfällt und tatsächlich reagiert, andererseits hält sich diese neuzeitliche Plage biblischen Ausmaßes bereits seit Jahren, so dass sich dieses Geschäftsmodell letztlich doch irgendwie für die Betreiber finanziell zu lohnen scheint.

Anscheinend gibt es also doch noch genug dumme Menschen auf der Welt und vermutlich werden auch jeden Tag weitere geboren. Ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell könnte man also denken.

Anzahl von Spam rückläufig

Wie SPIEGEL-ONLINE berichtet, verpuffen Spam-Mails jedoch immer mehr, da Gegenmaßnahmen wie unterschiedliche Filtertechniken, Virenscanner aber auch das Bewusstsein der Anwender in erhöhtem Maße zu greifen scheinen.

Neues Ziel: Facebook als Spam-Plattform

Ein viel verlockenderes Ziel scheinen laut SPIEGEL-ONLINE Social Networks, wie Facebook oder Twitter zu sein. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn Nachrichten von Freunden vertraut man eher als Nachrichten von unbekannten Fremden. Auch die Art der Verbreitung birgt Vorteile in sich, denn der Verbreitungsgrad ist einfacher, werden beispielsweise bei Facebook Inhalte geteilt oder gepublisht, so erscheint dies umgehend als Info für alle “Freunde”.

Experten rechnen daher mit einer Verlagerung von Spams weg von der klassischen E-Mail, hin zu Social-Networks wie Facebook, Twitter und Co. Viele jüngere Menschen gehen dieser Tage ohnehin bereits dazu über, Privatnachrichten nicht mehr per E-Mail, sondern vermehrt über Social Networks zu verschicken, was auch die neuen Begehrlichkeiten der Spammer zu erklären vermag.

Rechtskonforme E-Mailwerbung: Eine Herausforderung

E-Mailwerbung ohne Einwilligung stellt grundsätzlich eine unzumutbare Belästigung dar (§ 7 Absatz 2 Nr. 3 UWG) ...

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