MPU bei wiederholter Alkoholfahrt?

Rentner R. werkelt eines Samstags in seinem Garten umher. Da es kalt ist und das wärmste Jäckchen immer noch das Cognac’sche sein soll, wird der ein oder andere “Schwenker” geleert. Zur Mittagszeit benötigt er dringend einen Holzspalter. So geht es per Auto zum nächsten Baumarkt. R. kauft das Gerät, steigt wieder in den Wagen und fährt nach Hause. Da aber die Baumarktkassierin Alkohol roch und den so stigmatisierten Kunden in ein Auto steigen sah, steht kurze Zeit später die Polizei vor Rs Gartentor. Ergebnis: 1,4 Promille, Geldstrafe, Entzug der Fahrerlaubnis, Sperrfrist. Nach Ablauf der Sperre möchte R. sein Plastikkärtchen wieder haben.

Die Führerscheinstelle will eine Fahrerlaubnis aber nur nach Vorlage einer medizinisch psychologischen Untersuchung (MPU) erteilen.

Diese soll klären, ob R. gemeinsam mit seinem Alkoholkonsumverhalten, eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt.

Die MPU kann wegen verschiedener Sachverhalte angeordnet werden. Geregelt ist dies in § 13 Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Der bekannteste Anlass ist eine Alkoholfahrt mit 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut. Unser R. hatte aber “nur” 1,4.

Weniger bekannt, dafür um so heimtückischer ist § 13 Nr. 2 b) FeV ...

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