Kein Gestaltungsmissbrauch bei Verlustrealisierung durch ringweise Anteilsveräußerung

Der Bundesfinanzhof hatte die Frage zu entscheiden, ob in der Verlustrealisierung durch eine Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften i.S.d. § 17 EStG ein Gestaltungsmissbrauch (§ 42 AO) zu sehen ist, wenn die Veräußerung reihum an jeweils einen Mitgesellschafter und zeitgleich ein Erwerb einer Beteiligung in gleicher Höhe von einem anderen Mitgesellschafter erfolgt (sog. ringweise Veräußerung). Der Bundesfinanzhof verneinte im konkreten Fall einen steuerlichen Gestaltungsmissbrauch und ließ die aus den ringweisen Anteilsveräußerungen erzielten Veräußerungsverluste zur Verrechnung zu (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 7.12.2010, IX R 40/09) ...

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