Rosenmontag bei Gericht

Fasching ist die Zeit der Gegensätze. Ausgelassene Feierstimmung geht mit tiefsinniger Kritik an den Mächtigen einher, Bauer und Bettelmann dürfen sich für kurze Zeit als König und Wirtschaftsboss fühlen. Gegensätzlicher konnten auch meine beiden Termine am Rosenmontag beim Familiengericht nicht verlaufen. Zunächst kam eine Umgangssache dran. Der Vater hatte seinen Sohn seit Monaten nicht gesehen; die Mutter weigerte sich schlicht, und begründete dies mit unhaltbaren Vorwürfen, die noch in der Verhandlung widerlegt werden konnten. Als Familienvater ging mir das Herz auf, als der vierjährige Sohn spontan auf den Vater zulief, ihn in die Arme schloss und sich beschwerte, warum er sich so lange nicht bei ihm gemeldet hätte ...Zum vollständigen Artikel


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